Programm 2026/27

Wir feiern den 10. Weihnachts­circus!

Der Aachener Weihnachtscircus feiert Geburtstag. Und das zu Weihnachten. Zum zehnjährigen Bestehen und aus diesem doppelt festlichen Grund beschenkt er sein Publikum vom 15. Dezember bis 3. Januar mit einem Programm voller glanzvoller Highlights. Wie die Kerzen auf der Torte versüßen zehn „Zehnsationen“ den Genuss der Live-Inszenierung. Dabei gibt’s kleine, feine Rückblicke auf große Momente aus vergangenen Shows, vor allem aber eine Fülle mitreißender neuer Darbietungen, die Aachen noch nie erlebt hat.

Es ist in der schnelllebigen heutigen Zeit nicht selbstverständlich, dass sich ein Live-Format wie ein neu gegründeter Circus zehn Jahre in Folge behaupten kann. Der Aachener Weihnachtscircus aber hat sich zu einer festen Veranstaltungsgröße in der schönsten Zeit des Jahres entwickelt. Wir freuen uns, dass wir Jahr für Jahr über 30.000 kleine und große Menschen begeistern können und mit unseren Programmen den Nerv des Publikums getroffen haben. Das soll auch so weitergehen, mit immer neuen Ideen und Inszenierungen!

Das wird auch die aktuelle Show ganz besonders zeigen. Zum Jubiläum gibt es als Sahnehäubchen ein Wiederhören mit der beliebten Sopranistin Floor Bosman, die (nicht nur) das Geburtstagsständchen singen wird. Das Festprogramm blickt mit lauter neuen und noch nie gezeigten artistischen Geburtstagsgästen in die Zukunft. Das Publikum kann sich auf ein kunterbuntes Programm freuen, das alle staunen und strahlen lässt. Wir packen viele Geschenke für unser Publikum aus!

Die Vorstellung dauert inkl. Pause ca. 2.5 Stunden Programmänderungen vorbehalten

Unser Ensemble 2026/27

(Hier ein erster Überblcik, ERgänzungen folgen, Änderungen vorbehalten)
  • Without Socks

    Die sind zum Schießen (komisch)! Zum Schuss kommen diese Hasen-Jäger allerdings nicht so wirklich. Wirklich ist auch nicht der Hase, dem „Without Socks“ dem Garaus machen wollen. Aber was macht das schon? Without Socks kommen ja schließlich ganz entgegen ihrem Namen auch nicht barfuß in die Manage… Die schrille Geschichte von den drei herrlich schräg gewandeten komischen Kauzen auf der Pirsch haben die drei Freunde Artem Babilov, Maxim Karpov und Konstantin Kopeikiw erfunden und vor zehn Jahren auf die Bühne gebracht. Bei den Sockenlosen geht es mal um den Mümmel-Mann (mit Hasenohren), der das Hasenpanier ergreift, mal um ein Gruppenfoto wohl aus einer Zeit, in der es noch keine Selfies gab, sondern nur eigenwillige Auslöser mit frechem Eigenleben. Die Clown-Entrées von Without Socks folgen bei aller „Freaky Happiness“ doch klassischen Pfaden. Den ernsteren Weißclown ersetzt hier der rot befrackte Lackmeier, die „dummen Auguste“ sind hier zwei Spitzbuben mit Strubbelhaaren, die in frechen Latzhosen aufkreuzen, eine kurz, eine lang. Da braucht’s keine rote Nase, damit große Jungs echt lustig rüberkommen.  Das Trio wurde beim Internationalen Circus Festival in Monte-Carlo mit dem „Oscar” der Branche, dem „Bronze Clown“, belohnt, beim großen Festival in Budapest gab es Silber, in Ischewsk dieses Jahr Gold.

     

  • Acrobatic Troupe Dezhou

    China ist reich an herausragenden Artistinnen und Artisten. Dazu gehören auch die Stars aus der Stadt Dezhou in Xinjiang, wo seit 1958 eine eigene Akrobatengruppe große Erfolge produziert. Im Laufe ihrer langen Karriere hat die Akrobatiktruppe von Dezhou mehr als 150 Preise bei verschiedenen Wettbewerben gewonnen und zählt heute rund 130 Künstler. Zwölf von ihnen werden den Weihnachtscircus in diesem Jahr mit gleich zwei verschiedenen Darbietungen zu beglücken wissen. Das wird eine Augenweide! Während die vier Artistinnen in prachtvollen, traditionellen Kostümen auf die Bühne kommen, bilden ihre acht männlichen Kollegen mit ihren Outfits einen modernen, trendigen Kontrast. Das perfekte Dutzend präsentiert ein riesiges Bild mit einer synchronen Diabolo-Jonglage sowie atemberaubende Reifensprünge im Zeichen des Drachen.

    Die Acrobatic Troupe of Dezhou City hat für ihre hochrangige Kunst bereits hohe Auszeichnungen gewinnen, so etwa beim renommierten Wuhan International Acrobatic Art Festival of China. Sie ist bekannt für ihre zauberhaften Kostüme und verbindet in ihren Darbietungen stets Klassisches mit der Moderne.

     

  • Olga Moreva

    Existenzängste haben Olga Moreva wohl nicht dazu bewogen, ihre Luftnummer „Existance“ zu nennen. Der scheinbar schwerelose Flug an zwei langen Tüchern am Circus Firmament mag eher für das Wesen unserer Existenz stehen, das sich ja auch stets zwischen Himmel und Erde, auf und ab, bewegt. Für Olga, die in Nordrussland zur Welt kam, gab es im Laufe ihrer Karriere viele Höhenflüge. Als kleines Mädchen schon machte sie im Kindercircus mit, lernte Klavier. Im Anschluss an ihre Schulzeit begann sie ihr Studium an der angesehen Moskauer Schule für Circus und Varieté. Ihre erste Disziplin, die Kür im Luftring, brachte ihr gleich eine der höchsten Circus-Trophäen ein, den Silbernen Clown des Internationalen Circus Festivals von Monte-Carlo. Olgas Vielseitigkeit hat sich seither sowohl auf die Luftakrobtik mit Tüchern als auch (im Duo) am Flying Pole erweitert. Im Cirque du Soleil wurde sie ebenso gefeiert wie in großen Manegen und Shows auf fast allen Kontinenten.

  • Oleg Ozossimov

    Antikes Götterabbild oder Tänzer vom berühmten Bolschoi Ballett? Wenn der große Ästhet Oleg Izossimov mit der ihm legendären Leichtigkeit und Präzision in seinen weltberühmten Handstand geht, sorgt dieses Bild von einem Mann voller Eleganz für Gänsehaut, Anerkennung und Ergriffenheit gleichermaßen. Oleg Izossimov zählt zu den großen Weltklasseakrobaten und ist im Zuge seiner langen Karriere in allen bedeutenden Shows rund um den Globus aufgetreten und zum Vorbild vieler junger Artisten avanciert. Dass er nach so vielen Jahrzehnten den einarmigen Handstand noch mit solcher Sicherheit und Eleganz vorführen kann, liegt an seiner unglaublichen Disziplin und einmaligen Technik. Wo andere Kraft einsetzen (die schnell vergeht), beherrscht er die hohe Kunst der Handstand-Äquilibristik. Izossimov ist unter anderem Träger der höchsten Trophäe der Circus Branche, des Silbernen Clowns des Internationalen Circus Festival in Monte-Carlo.

  • Lift

    Das ist sicher ein guter Fang, den Blancaluz, Rafael, Marie und Mark da miteinander gemacht haben. Das Quartett hat die unglaublich schwierige Disziplin der „russischen Wiege“ verdoppelt und präsentiert den Fangstuhl als parallele Plattform in drei Metern Höhe. Zwei Fänger stehen darauf, um die zwei Flieger in beeindruckende Höhen zu schwingen und zu werfen. Dieses fulminante Gemeinschaftswerk der vier Akrobaten, die in Frankreich und Kanada ausgebildet wurden und über große Erfahrung verfügen, wurde beim 36. Festival du Cirque de Demain in Paris mit Silber belohnt. Lift wurden in vielen großen Shows, unter anderem des Cirque du Soleil, gefeiert. Echt ein großer Wurf. Und ein Fest zu unserem Geburtstag!

     

  • Duo Lumina

    Ein neuer Himmelsstürmer am Circus-Firmament: Der junge ukrainische Zirkuskünstler Mykhailo Chepkyi lebt und studiert seit mehreren Jahren in Budapest als Mitglied der renommierten Old Circus School. Der Strapaten-Akrobat war bereits in zahlreichen Produktionen des Capital Circus in Budapest zu sehen, sowohl in Gruppennummern als auch in Solovorstellungen. Im Winter 2026 hat Mykhailo beim renommierten internationalen Circus Festival mit seiner Solo-Kür an den Luftgurten in Budapest Gold gewonnen. Das Aachener Geburtstagspublikum kann sich also auf eine wahrhaft wunderbare Solodarbietung von ihm freuen. Und nicht nur das: zusammen mit Yaroslava Litvinova präsentiert Mikhailo im Duo Lumina eine nagelneue Partnerdarbietung im Circushimmel.

  • Ricce Meticce

    Man könnte ihren Flug mit dem der herrlichen Hexen in einem Goya-Gemälde vergleichen, man könnte das haargenau abgestimmte Auf und Ab wie das Abbild unserer Existenz ansehen, auf jeden Fall ist die ungewöhnliche Kunst von Ricce Meticce einfach haarsträubend. Die italienischen Artistinnen Chiara und Samanta haben die uralte Kunst des Zopfhangs wiederentdeckt. Dazu kommt noch, dass die Hängepartie der zwei an diversen italienischen, spanischen und französischen Circus Akademien ausgebildeten Künstlerinnen an einer hoch in die Luft gehenden Art Wippe vonstattengeht. Ihre wilde Lockenpracht (frei übersetzt vom italienischen Ricce Meticce) wird dafür zu einem Pferdeschwanz getürmt, in dem ein dicker Ring für den Abflug fixiert ist – diese Frisur muss mindestens wie Dreiwetter-Haarspray halten!

  • Les Supkas

    Man fühlt sich ein wenig in die Szenerie der legendären Serienwelt von „Peaky Blinders“ versetzt, wenn Les Supkas zur Gruppen Jonglage ansetzen. Mit ihrem Look aus Anzügen samt Weste und vor allem der typischen Schiebermütze entführen sie für einen Ballwechsel, einen Keulenschwung oder einen Reifen-Regen in die 1920-er Jahre. Nicht aus Birmingham, wo die Peaky Blinders einst ihr Unwesen trieben, sondern aus soliden Circusfamilien stammen  Zdenek und Nathalie Supka. Jongleur Zdenek kommt aus Prag, Seiltänzerin Nathalie hat französisch-spanische Wurzeln. Gemeinsam haben sie ihre furiose Partner Jonglage entwickelt, mit der sie rund um die Welt reisten. Ihre Söhne Liam und Kim haben das Talent der Eltern geerbt und komplettieren nun das Jonglier-Quartett der Supkas. Inzwischen haben die Youngsters eine eigene Darbietung einstudiert – dabei zeigen sie in Aachen, wie man sich beim Keulen-Balancieren an- und wieder ausziehen kann…(kl. Bild)

  • Duo Konjowochu

    Sie heben ab in der Manege: die Äthiopierinnen Kalkidan Alemayhu und Yordanos Desalegn haben schon in jungen Jahren trainiert und sind heute Weltklasse-Performer. Das Duo Konjowochu aus einer der renommiertesten Akrobatenschmieden in Addis Abeba zeigt eine synchrone Antipoden-Darbietung in höchster Perfektion. Versiert und temporeich bringen die beiden Akrobatinnen mit viel Fußspitzengefühl einander, aber auch kleine Teppiche und weitere Flugkörper zum Abheben. Sie wurden für ihre spektakuläre Kunst bei internationalen Circus- und auch Gymnastikwettbewerben ausgezeichnet.

  • Floor Bosman

    In Aachen hat sie ihre Liebe zum Circus entdeckt. Eigentlich ist Floor Bosman aus dem benachbarten Kerkrade auf dem besten Wege, eine bekannte Sopranistin im eher ernsten Fach zu werden. Seit sie 2023 aber ihr Debüt als Voice of Weihnachtscircus auf dem Bendplatz feierte, nimmt sie sich rund um Weihnachten eine Auszeit und betört in der Manege mit ihrem Gesang. Zum zehnjährigen Jubiläum des Aachener Weihnachtscircus kehrt Floor zurück und singt das Ständchen. Floor Bosman ging inzwischen aus diversen TV-Talentshows mit Erfolg hervor, so kam sie bei „Holland’s got Talent“, der niederländischen Version der auch hier bekannten TV-Castingshow, ins Finale. Die 23-Jährige beeindruckt ihre Zuhörerschaft mit einem glockenhellen Sopran und Arien aus Opern gleichermaßen wie Evergreens aus Musicals oder natürlich auch gefühlvollen Weihnachtsliedern. Seit ihrem 13. Lebensjahr erhält sie Gesangsunterricht, dennoch entschied sich die gesellschaftlich sehr interessierte und aktive junge Frau nach dem Abitur für eine Ausbildung in der Krankenpflege, die sie dieses Jahr erfolgreich beendet hat.

  • Donnert Dancers

    Kein Weihnachtscircus ohne die charmanten Taktgeberinnen: das achtbeinige Showballett  wickelt sich auch dieses Mal wie ein roter Faden durch die Show – wie immer in immer neuen Kostümen. Die ausgebildeten Tänzerinnen stammen aus ganz Europa. Seinen Namen verdankt das Ballett Impresario und Casting Agent Sandor Donnert, der in Aachen u.a. zusammen mit Thomas Bruchhäuser Regie führt und als Artistic Director fungiert, somit auch dafür verantwortlich ist, dass die Vorstellung jeden Tag perfekt und rund läuft.

  • Regie Team

    Thomas Bruchhäuser & Sandor Donnert